Gutenachtgeschichte: H.H. Otto: Das Kindmännlein, aus `Bimb der Affenkönig´ (1)

März 28, 2015

Ich war noch verdammt jung, als mir eines Abends ein böser Verwandter diese Geschichte vor dem Einschlafen vorlas. Ich habe mich damals, in meinem zarten Alter, wahnsinnig gefürchtet. Ob wohl das `Kindmännlein´ heute noch so wirken kann – auf zarte Gemüter?

 

`Tausend Kinderherzen wollte der Affe Bimb für das Lebenstränklein haben, dann konnte er ewig leben. Die Öfen des Zauberers sollten Tag und Nacht die schönsten Geschmeide, Rubine und Goldstücke backen. Lachend warf er den schlichten Ring fort, den ihm einst der alte Affenkönig schenkte, und trat ihn mit den Füßen. Statt dessen nahm er fünf andere aus seinen Öfen, die kostbarer waren, und setzte sie auf. Das blinkte und blitzte.

(…) Und die zwölf Männer, deren Knochen grünlich im Schloßkeller leuchteten? Die waren tot! (…) Tausend Kinderherzen – -

Die mußte er haben! Wie sollte er es anfangen, sie zu bekommen? Nun, das war ein einfaches Rezept. Schwupp, zugefaßt, wenn irgendwo eins ungezogen war.

Durch einen Zauber erweckte er aus einem Stein deshalb ein Kind. Seine Händlein waren kalt wie Eis. Um den Hals trug es ein Kettlein aus reifen, roten Johannisbeeren. Es war ein Kind wie jedes andere, und doch ein Männlein zugleich. Ein Herz hauchte er ihm nicht ein, denn es sollte herzlos und so kalt wie seine Hände sein.

Dieses Kindmännlein sandte er jeden Tag in das Land eines Königs, an dessen mächtiges Reich sein Schloß grenzte. Und jeden Tag brachte es ihm ein Kind – -

Dieses Königreich, es mochte wohl zehn Meilen hinter dem Golfstrom liegen, geriet dadurch in große Not.

Eines Tages ließ der König durch seinen Hofmarschall verkünden, daß alle Kinder seines Reiches gezählt werden sollten. Herolde ritten durch das Land, silbern blitzten ihre Gewänder, und in den goldbestickten Wappenfahnen brach sich das glitzernde Licht der Sonne. Als dann die Zählung vorüber war, erschrak der König zu Tode. Nur zweihundert Kinder zählte sein Reich noch?

Der Hofmarschall sah die Ungnade im Antlitz seines geliebten Königs und erschrak.

Nur zweihundert Kinder?

Der König fuhr ihn heftig an: „Das sollen alle Kinder meines Reiches sein? Zum Henker, ich werde Offnung schaffen!“

Er ließ den Polizeiminister des Landes rufen.

Ihr habt mich rufen lassen, Eure Majestät?“ fragte dieser und verneigte sich tief.

Jawohl, Herr Minister,“ entgegnete der König. „Doch ehe ich auf die fürchterlichen Dinge eingehe, frage ich Euch: Wieviel Kinder mag mein Reich in dieser Zeit zählen?“

Der Polizeiminister wurde ängstlich, sagte, daß er genaue Zahlen nicht wisse, aber – -

Dieses Wort – aber – brachte den König in hellen Zorn.

Nennt mir die Zahl, oder Ihr seid aus meinen Diensten entlassen!“ rief er so laut, daß selbst die Pagen vor den Türen erschraken. Da bequemte sich der Polizeiminister zu einer Antwort und sagte leise: „ Es – – mögen ihrer – – zweihundert sein.“

Zweihundert meint auch Ihr?!“ rief der König entsetzt. „Ganze zweihundert Kinder! Mein Reich zählt sechsmal tausend Menschen, und nur zweihundert davon sollen Kinder sein?“

Ich beobachte es mit banger Sorge,“ fuhr der Polizeiminister fort.

So, mit banger Sorge!“ schrie der König. „Und dann wird mir nichts davon vermeldet? Wer ist schuldig daran? Wie kommt es, daß so viele Kinder verlorengehen? – – Ihr seid es, weil Ihr Euch bequem in den Sessel setzt! Ihr seid aus meinen Diensten entlassen, damit basta!“

Trübselig machte sich der Polizeiminister von hinnen. Verschlafen gähnte er. Dann ließ er sein Pferd satteln, nahm all sein Geld und zog in ein anderes Land, denn er fürchtete sich vor dem Zorn des Königs.

Als der Polizeiminister gegangen war, sagte der König zu seinem Hofmarschall: „Wir werden uns nun um die Sache kümmern müssen, denn ich fürchte, daß die Bosheit eines feindseligen Zauberers hinter dem Treiben steckt.“

Und an demselben Tage ward noch kundgetan, daß der König mit seinem Marschall eine weite Reise in ein fremdes Land angetreten habe. Er blieb aber im eigenen Lande, kleidete sich ärmlich und suchte nach dem teuflischen Zauberer, der ihn unglücklich machte.

Zwei Tage mochten vergangen sein, als zwei ärmlich gekleidete Männer, der König und sein Hofmarschall, spätabends an das Haustor eines Bauern klopften, der, obwohl ein Greis von siebzig Jahren, noch recht rüstig war. Der späte Besuch war ihm nicht angenehm. „Ich bin kein Wirt!“ brummte er unwillig. „Ich kenne nichts wie meine Arbeit und kann keine Faulenzer in meinem Hause dulden. Wenn ihr morgen wieder davonzieht, mag es zur Not gehen.“

Aus Euren Worten spricht ein hartes Herz,“ erwiderte der König.

Hart?“ stieß der Alte hervor. „Ihr mögt recht haben, denn ich liebe die Menschen nicht, insbesondere aber Kinder.“

Warum könnt Ihr Kinder nicht leiden?“ entgegnete der König verwundert und setzte sich, als sie der Alte mit einer Handbewegung dazu aufforderte. Da rückte der Alte das Licht ganz in die Nähe der beiden Männer, schaute sie groß an und fragte geheimnisvoll: „Könnt Ihr schweigen?“

Diese sonderbare Frage schien dem König ein Teil des Geheimnisses zu sein, das er lösen wollte, und er bejahte eifrig.

Da ging der Bauer an die Tür, sah nach, daß sie verriegelt war, verdeckte das Fenster, setzte sich dicht neben den König und flüsterte: „Kennt Ihr das Kindmännlein?“

Wahrheitsgemäß verneinten die späten Besucher. Da nahm der Alte die Stengel zauberischer Schafgarbe, legte sie wirr auseinander, so daß sie die Ohren eines Zauberers hinderten, zu lauschen. Dann sagte er: „Es war an einem bösen Herbstabend, als vor der Tür meines Hofes ein Kindlein von acht Jahren stand und bitterlich weinte. Ich trat mitleidig hinaus, faßte es an der Hand, schaute in seine Augen und fragte es, woher es komme und wohin es wolle. Seine Händlein waren kalt wie Eis, und als Halsschmuck trug es eine Kette aus reifen roten Johannisbeeren. Das war sonderbar. Auf meine Fragen antwortete es nicht. Mir schien es, als ob es sich verlaufen hätte. So nahm ich es bei mir auf, denn meine Tochter hatte ein Kind, das sechs Jahre alt und oft unartig war. Es konnte nichts schaden, wenn es einen Gespielen bekam.

Meine Frau kleidete das armselige Knäblein und tat ihm all´ die Liebe an, derer es bedurfte. Wir freuten uns, Gutes tun zu können.“

Dann machte der Alte eine lange Pause, so daß es den König fast verwunderte, und fuhr tiefatmend fort: „Am and´ren Morgen, als wir erwachten, war das fremde Kind fort – – und mit ihm mein Tochterkind – -

Großes Weinen und Wehklagen hub im Hause an. Unser Enkelkind fort? War dieses fremde Kind ein Todesengel?“

Dann, ein paar Tage darauf, kam mein Nachbar. Das gleiche war ihm widerfahren.

Rings um uns wuchs mit jedem Tage die Zahl der weinenden Eltern. Es wurde erzählt, daß der, der über diese Dinge beim König zu plaudern wage, sterben müsse. Sah deshalb irgend jemand ein Kind, dann floh er davon.

Dieser furchtbare Zustand dauert bis auf den heutigen Tag, und es hat noch keiner gewagt, dem König davon zu berichten. Kinder sieht man nicht mehr – „, er ächzte, „und in einer Reihe von Jahren dürfte das Land ausgestorben sein.“

Ganz nahe kam er dem Ohre des Königs und flüsterte: „Man nennt dieses schreckliche Kind mit den kalten Händen und der Johannisbeerenkette – – das Kindmännlein – -“

Gutenachtgeschichte: H.H. Otto: Das Kindmännlein, aus `Bimb der Affenkönig´ (2)

März 28, 2015

Der König hatte diese sonderbare Erzählung mit tiefer Wehmut vernommen. Dankbar drückte er dem Alten die Rechte. Es kam ihm ein Plan, der, wenn er ihn richtig ausführte, ihm das Kindmännlein in die Hände geben würde, damit er es vor Gericht stellen und aburteilen lassen konnte. „Wißt Ihr hier in der Gegend gute Leute, die noch ein Kind haben?“ fragte er. Um ihn nicht unnütz zu ängstigen, unterließ er es, sich dem Bauern als König erkenntlich zu machen.

Und da der alte Bauer froh war, Menschen gefunden zu haben, die sein und des Landes Leid verstanden, gab er ihm gern Auskunft. „Geht über die Heide und dann durch das gefährliche Moor, das sich im Osten dehnt. Der erste Hof zur Linken gehört jenen glücklichen Menschen, die ihr Kind noch haben. Morgen, wenn Ihr Euch ausgeschlafen habt, werde ich Euch gern die Richtung weisen. Jetzt macht´s Euch bequem.“

Anderntags in aller Frühe machten sich der König und sein Hofmarschall nach vielen Dankesworten auf den Weg. Nach vier Wegstunden durch Heide und finsteres Moor fanden sie das Haus der glücklichen Eltern, die noch ihr Kind zu eigen hatten. Bereits von weitem hörten sie dort eitel Lachen und Scherzen. Das verwunderte den König nicht weiter, weil er es so erwartet hatte. Er hieß seinen Hofmarschall vorangehen, denn dieser war ein gar stattlicher Herr mit feinem weißen Bart.

Als sie durch das große Scheunentor über die blanke Tenne schritten, kam ihnen bellend ein kleines Hündchen entgegen. Im Stalle daneben muhten etliche blanke Kühe, und ein großes Hühnervolk gackerte vergnüglich.

Ein rechter Wohlstand!“ vermerkte der König gnädig, und in demselben Augenblick kam ein großer blonder Mann vom Kornboden, der sie mit lachenden Augen anschaute und willkommen hieß.

Ei, fürchtet er das Kindmännlein denn gar nicht?“ fragte der König. Aber da schien er an den Rechten gekommen zu sein.

Das Kindmännlein fürchten? Ich halt´s mir vom Halse. Zudem ist unser Mädelchen so artig, daß es das Kindmännlein nicht holen kann. Denn es holt nur böse Kinder.“

Also glaubt auch Ihr an das Kindmännlein?“ fragte der König aufhorchend.

O ja,“ erwiderte der junge Bauer. „Scheunen und Tröge werden leer, wenn das Kindmännlein Einzug hält. So, und nun kommt, trinkt einen guten Becher Milch mit mir und eßt eine Semmel, denn Ihr werdet hungrig sein.“

Die junge Bäuerin hatte diese guten Dinge inzwischen aufgetragen. Es mundete den Hungrigen vorzüglich.

Alsbald kam der König auf seine Frage zurück.

War das Kindmännlein schon einmal bei Euch?“

Es war oft bei uns,“ erwiderte der Jungbauer. „Meine Frau wollt´s g´rad einlassen, als ich es erkannte und vom Hofe jagte.

Alle drei Tage starrt es durch die Zäune meines Hofes und dreht mit seinen kalten Händen an seiner Halskette aus Johannisbeeren. Das Vieh wird dann in den Ställen rebellisch. Ein Gemuhe und Hühnergezank gibt das, wie Ihr es Euch nicht ausdenken könnt. Und nicht eher gibt das Vieh Ruhe, bis ich das Kindmännlein vertrieben habe. Unser gutes, kleines Mädelchen aber weint dann bitterlich. Da seht, es kommt, will Euch artig begrüßen.“ Mit den Worten nahm er es auf den Arm und küßte es herzhaft.

Liebes Kleines,“ sagte der König. „Wie heißt du denn?“ Dabei zog er es an sich.

Ich heiß´ Lies´l,“ sagte das Kind leise, und schmiegte sich an ihn. Behutsam streichelte er es über das blondgelockte Köpfchen.

Der König hatte sich bald entschlossen. Er griff in die Tasche und sagte: „Da, Bauer, nehmt diese fünfzig Taler. Verköstigt meinen Freund und mich für kurze Zeit dafür. Ich werde Euch das Kindmännlein vom Halse schaffen.“

Der junge Bauer sah den König ungläubig an, freute sich des blanken Silbers und willigte gern in den Handel ein.

Zwei Tage vergingen so. Der Bauer und der Hofmarschall zimmerten in dieser Zeit eine schwere, eisenbeschlagene Kiste. Der König achtete indessen auf jedes Lebewesen, das sich dem Hause näherte.

Am dritten Tage sagte der Hofmarschall verzweifelt: „Euer Majestät – die Staatsgeschäfte! Ihr könnt nicht zu lange dem Schloß fernbleiben.“

Der König aber erwiderte darauf: „Das wichtigste meiner Staatsgeschäfte ist dieses! Ich werde nicht eher ruhen, bis ich das Kindmännlein gefangen habe.“

Gutenachtgeschichte: H.H. Otto: Das Kindmännlein, aus `Bimb der Affenkönig´ (3)

März 28, 2015

Als er unter Mittag die knarrende Pforte öffnete und dem Sang der Vögel lauschte, erschrak er heftig – -

Ein kleines, treuherzig dreinblickendes Knäblein stand vor der Tür und spielte mit den Händlein an einer Kette aus reifen Johannisbeeren.

Da nahm er es bei der Hand und sagte: „Armes Kindlein, bist so allein, hast keine Eltern mehr? Komm herein zu mir, sollst ein warm Süpplein haben – – und ein kleines Mädchen, mit dem du spielen kannst.“

Bei diesen Worten glommen die Augen des Kindes wie glühende Kohlen auf, so daß er fast erschrak. Er ließ sich aber nichts merken. Nur das Kindmännlein piepste mit schriller Stimme: „Ich fürchte mich, weil ich nicht kenne dich.“

Aber – du willst doch das kleine Mädchen nicht warten lassen,“ mahnte der König.

Und wieder piepste das Kindmännlein: „Laß mein Kettelein mir, dann folg´ich Dir.“

Der König frohlockte. Warum sagte das Kindmännlein, daß er ihm die Kette nicht nehmen sollte? Nun erst recht wollte er es tun! Vielleicht war das des Zaubers Lösung?

Du darfst es behalten,“ sagte er laut und trat mit ihm ins Haus. Dem Hofmarschall klopfte das Herz zum Halse hinaus, als er den König mit dem Kindmännlein sah. Welche Folgen könnte der Wagemut des Königs haben?!

Was sind deine Händlein so kalt?“ fragte der König. „Setz dich auf meinen Schoß.“

Vom Wind, der schadet jedem Kind,“ piepste das Kindmännlein. „Sogleich wird das Mädchen kommen,“ beruhigte der König das Kindmännlein. Im selben Augenblick tat er, als ob er zur Tür sehe. In Wirklichkeit aber griff er nach dem Kettlein aus Johannisbeeren und riß es herab.

Der Erfolg war furchtbar. Aus den treuherzigen Augen des Kindmännleins wurden plötzlich feurige Kreise , den kalten Händchen entwuchsen lange Krallen, undm die Haare glichen verfilzten, schmutzigen Rattenhaaren. Das Gesichtchen wurde älter und älter, bis es einem vertrockneten Wurzelstrunk ähnelte.

Dieses sonderbare, teufliche Wesen aber hielt der König mit eiserner Hand im Genick fest, so daß ihm all sein Schreien und Strampeln nichts half. Er hieß den Hofmarschall und den jungen Bauern die große eiserne Kiste herbeischaffen, in die er das fürchterliche Geschöpf verschloß.

Erst dann gab sich der König dem Bauern zu erkennen. Da fiel dieser vor Schreck auf sein Antlitz nieder und dankte ihm von ganzem Herzen dafür, daß er die Gefahr von seinem Kindlein wandte. Gleichfalls sorgte er dafür, daß bald alle Nachbarn von der Anwesenheit und der guten Tat des Königs wußten.

Da brachten sie eine prächtige Kutsche, in der er die Heimreise zu seinem Schloß antreten konnte. Diese Reise aber wurde eine einzige Jubelfahrt.

In seinem Schloß angekommen, berief der König sofort ein großes öffentliches Gericht ein. Es wurde beschlossen, das Kindmännlein zu verbrennen.

Als jedoch die Kiste geöffnet wurde, zeigte es sich, daß das Kindmännlein darin inzwischen vertrocknet war. Ein winziges, struppiges Etwas, schwer wie ein Stein, lag darin.

Zur Freude aller Menschen wurde es verbrannt und der Stein, aus dem das Kindmännlein geformt war, barst in den Feuersgluten unter lautem Krachen auseinander.

Und der König sagte freudig: „Möge es sein, daß nun nicht ein ärgerer Zauberer kommt und sein Wesen treibt.“

Die Kinder aber bat er, in Zukunft den Eltern all die Liebe zu beweisen, die ihnen zustände.

………………

Als Bimb, der Affenzauberer erfuhr, was man mit seinem steinernen Kindmännlein gemacht hatte, trat er heftig mit dem Fuße auf und schwor Rache. „Fünfzig Kinder fehlen mir!“ schrie er. „Ich werde sie dennoch holen!“

Tusch

März 28, 2015

https://i1.wp.com/31.media.tumblr.com/aa571feaeec6b314a86c1b89a5cfad67/tumblr_nls8wlqsLP1sn8m9wo1_500.gif

https://i1.wp.com/38.media.tumblr.com/5700c4d8d18929899f183454f0e97c73/tumblr_nls8wlqsLP1sn8m9wo2_r1_500.gif

via

Franklin Booth Revisited

März 28, 2015

25_booth_robertfrank_1925_solitude

16_booth_robertfrank_1925_thelittlehouse

17_booth_robertfrank_1925_neighbors

$(KGrHqN,!iME6TI2KMOuBOw-LzlIP!~~60_59

48_booth_robertfrank_1925_organ

08_booth_robertfrank_1925_burialhill

Franklin Booth Revisited

März 28, 2015

poetbymeredithni00nichiala_0010

Franklin Booth Revisited

März 28, 2015

booth_1917_12_harpers_proudlady

21_booth_esteyad

b6f7e9d5043acae72d41ee70bed0063d

Franklin Booth Revisited

März 28, 2015

flyingislandsofn00rile_0111

Franklin Booth Revisited

März 28, 2015

13_booth_robertfrank_1925_steptothetomb

Booth 02_100

Franklin Booth Revisited

März 28, 2015

flyingislandsofn00rile_0053


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 218 Followern an